Plug-in · Summen- und Saldenliste

Eine SuSa, die auch über Jahresgrenzen aufgeht.

NetSuites native Trial Balance deckt die Grundlagen ab. Sobald aber eine deutsche Subsidiary, ein abweichendes Geschäftsjahr oder eine jahresübergreifende Abfrage im Spiel ist, fehlt das Entscheidende: die Fiskaljahres-Segmentierung, der Gewinnvortrag in die Gewinnrücklage, getrennte Soll- und Haben-Spalten — und ein Export, der auch bei Millionen Zeilen ankommt.

Perioden oder freier Datumsbereich Multi-Subsidiary · Multi-Book Excel inklusive Einzelzeilen HGB-konform trotz US-Setup
SuSa · 01.01.–31.12.2025 · DE-Subsidiary · Primary Book
Konto Bezeichnung Saldo
0027 Software 128.400,00 S
1200 Bank 486.204,11 S
1600 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 214.905,37 H
2970 Gewinnvortrag vor Verwendung 903.118,64 H
4400 Erlöse 19 % USt 2.980.114,52 H
AUSGEGLICHEN Summe Soll = Summe Haben. Die GuV-Konten des Vorjahres sind zum 31.12. auf null gesetzt, das Ergebnis steht im Gewinnvortrag — ohne dass in NetSuite ein Jahresabschluss gebucht sein muss.
Warum

Die native Trial Balance hört an der Jahresgrenze auf.

Für ein US-Setup ist NetSuites Trial Balance stimmig. In einem deutschen Abschluss fällt dagegen genau das auf, was sie nicht tut — und es fällt dem auf, dem Sie die Liste schicken: Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Konzernbuchhaltung.

Der Jahreswechsel wird übergangen

Bei einer Abfrage über mehrere Jahre laufen die GuV-Konten einfach weiter. Die Liste zeigt Erlöse aus drei Jahren in einer Zeile — eine Bilanz lässt sich daraus nicht ableiten.

Kein Gewinnvortrag ohne Jahresabschluss

Das Ergebnis landet erst dann in der Gewinnrücklage, wenn in NetSuite tatsächlich abgeschlossen wurde. Vorher fehlt es — und die Bilanz geht nicht auf.

Geschäftsjahr ≠ Kalenderjahr

4-4-5-Kalender oder ein Geschäftsjahr von November bis Oktober: Weicht das Fiskaljahr vom Reporting-Jahr der Subsidiary ab, schneidet die native Auswertung an der falschen Stelle.

Soll und Haben zusammengefasst

Eine Summen- und Saldenliste lebt von beiden Spalten. Wird nur der Nettosaldo gezeigt, fehlt genau die Bewegung, die der Prüfer sehen will.

Der Export bricht bei Menge

Große Konten, lange Zeiträume, viele Subsidiaries: Auswertungen laufen ins Timeout, statt fertig zu werden — und man weiß nicht einmal sicher, ob das Ergebnis vollständig ist.

Offene Perioden bleiben unsichtbar

Ist eine Periode noch nicht geschlossen, können Nachbuchungen die Zahlen morgen verändern. Ohne Hinweis auf der Auswertung merkt es niemand — bis die Werte auseinanderlaufen.

Unsere Antwort

Drei Mechaniken, die den Abschluss retten.

Die SuSa rechnet den handelsrechtlichen Jahreswechsel selbst — im Report, nicht im Hauptbuch. Ihr NetSuite bleibt unangetastet: Es wird nichts gebucht, nichts umgestellt, nichts nachgetragen.

Automatische Fiskaljahres-Segmentierung

Bei jahresübergreifenden Abfragen werden die GuV-Konten zum Fiskaljahresende auf null gesetzt und das Jahresergebnis in die Gewinnrücklage übernommen — für jedes Jahr im Zeitraum einzeln.

Fiskaljahr-Override

Das FY-Startdatum lässt sich per Parameter setzen — etwa der 1. November für ein Geschäftsjahr von November bis Oktober, unabhängig davon, wie der NetSuite-Kalender eingestellt ist.

Virtual Historical Close

Historische Gewinne und Verluste werden virtuell in die Gewinnrücklage verschoben. Die Bilanz balanciert damit auch dann, wenn in NetSuite nie eine Abschlussbuchung stattgefunden hat.

Abfrage 01.11.2022 – 31.10.2025 · FY-Start 01.11.
FY 2023 GuV-Konten zum 31.10.2023 auf null, Ergebnis in den Gewinnvortrag segmentiert
FY 2024 GuV-Konten zum 31.10.2024 auf null, Ergebnis in den Gewinnvortrag segmentiert
FY 2025 laufendes Jahr — GuV-Konten mit ihren tatsächlichen Salden offen
OHNE EINGRIFF Alles davon passiert in der Auswertung. In NetSuite entsteht keine einzige Buchung.
Ergebnis

Was in der Datei steckt.

Eine Excel-Datei, drei Blätter — die Übersicht für den Abschluss, die Einzelzeilen für jede Rückfrage und die Kontrollsummen, damit niemand nachrechnen muss, ob die Liste vollständig ist.

susa_2025_DE_primary.xlsx
Blatt „SuSa“ Konto, Bezeichnung, Soll und Haben je Periode, Saldo — wahlweise getrennt oder netto Übersicht
Blatt „Einzelzeilen“ Jede Buchungszeile hinter den Salden, mit Beleg, Datum, Periode und Subsidiary Nachweis
Blatt „Summen“ Kontrollsummen Soll und Haben samt Differenz — die Probe aufs Exempel Kontrolle
Kopfzeile Zeitraum, Subsidiary, Accounting Book, Erstellungszeitpunkt und der Hinweis auf offene Perioden Kontext
WEITERGABEFERTIG Die Datei geht so an den Steuerberater — ohne Nachbearbeitung, ohne erklärende E-Mail daneben.
Ablauf

Vier Schritte bis zur fertigen Liste.

1

Filter setzen

Buchungsperioden oder freier Datumsbereich, Subsidiary, Accounting Book, Soll/Haben getrennt oder netto — alles auf einer Maske.

2

Berechnen lassen

Kleine Abfragen laufen sofort. Bei großem Volumen übernimmt automatisch ein Hintergrundprozess, statt Sie in ein Timeout laufen zu lassen.

3

Benachrichtigung abwarten

Läuft die Auswertung im Hintergrund, kommt eine E-Mail mit direktem Link auf das Ergebnis — Sie müssen die Seite nicht offen halten.

4

Excel weitergeben

Die Datei liegt im NetSuite-Dateikabinett und ist unverändert weitergabefähig — an Steuerberater, Prüfer oder die Konzernbuchhaltung.

Große Mandanten

Millionen Buchungszeilen sind der Normalfall, nicht die Ausnahme.

SuiteQL statt Saved Search

Die Salden kommen aus direkten SQL-Abfragen gegen das Hauptbuch — keine gespeicherte Suche, die bei 4.000 Ergebnissen still stehen bleibt.

Map/Reduce im Hintergrund

Ab einem gewissen Volumen zerlegt NetSuite die Arbeit selbst in Pakete. Jedes Paket bekommt frisches Governance-Budget — die Auswertung läuft durch.

Kein stiller Abbruch

Entweder kommt die vollständige Datei samt Kontrollsummen, oder Sie bekommen eine klare Meldung. Ein halbes Ergebnis, das wie ein ganzes aussieht, gibt es nicht.

Funktionsumfang

Was die Liste sonst noch kann.

Perioden- oder Datumssuche

Nach Buchungsperioden filtern oder einen freien Start- und Endzeitpunkt setzen.

Soll und Haben getrennt

Wahlweise eigene Debit-/Credit-Spalten je Periode oder die kompakte Netto-Darstellung.

Multi-Subsidiary

Volle Unterstützung für Multi-Subsidiary-Strukturen — je Gesellschaft oder konsolidiert betrachtet.

Multi-Book

Auswertung je Accounting Book — HGB und IFRS nebeneinander, ohne die Bücher zu vermischen.

Warnung bei offenen Perioden

Ist eine Periode noch nicht geschlossen, steht es auf der Auswertung — nicht nur im Hinterkopf.

Einzelzeilen zum Saldo

Zu jedem Konto die Buchungen, die ihn ergeben — die Rückfrage des Prüfers ist damit schon beantwortet.

Asynchroner Export

Große Läufe im Hintergrund, mit E-Mail und direktem Link auf das Ergebnis.

Konfigurierbar pro Deployment

Default-Subsidiary, Accounting Book, Fiskaljahr-Override und Zielordner sind Script-Parameter — pro Deployment einstellbar.

Bleibt in Ihrem Konto

Die Daten verlassen NetSuite nicht. Kein externer Dienst, keine Kopie irgendwo.

Für wen

Gebaut für Abschlüsse, die jemand gegenliest.

Die SuSa richtet sich an CFOs, Controller und Buchhalter in NetSuite-Konten mit deutschen, österreichischen oder Schweizer Gesellschaften — besonders dort, wo das Setup ursprünglich auf US-GAAP oder einen 4-4-5-Kalender ausgelegt wurde und der lokale Abschluss trotzdem stimmen muss.

Der ehrliche Testfall: Fragen Sie eine Periode ab, die über einen Jahreswechsel geht, und schicken Sie beides an Ihren Steuerberater — die native Trial Balance und die SuSa. Der Unterschied erklärt sich von selbst.
Technische Eckdaten

Was Ihre IT vorab wissen will.

Technologie

SuiteScript 2.1 und SuiteQL — direkte Abfragen gegen das Hauptbuch, keine gespeicherten Suchen.

Große Mengen

Map/Reduce übernimmt bei hohem Volumen automatisch — ohne Timeout, ohne Teilergebnis.

Auslieferung

SuiteBundle 595828 — Installation und Updates über den NetSuite-Bundle-Mechanismus.

Parameter

Default-Subsidiary, Accounting Book, Fiskaljahr-Override und Export-Ordner je Deployment einstellbar.

Ausgabe

Excel-Datei im Dateikabinett, mit SuSa-Übersicht, Einzelzeilen und Summenblatt.

Datenhaltung

Alles bleibt im Konto — kein externer Dienst, keine Datenreplikation.

FAQ

Häufige Fragen

Warum geht meine Bilanz über einen Jahreswechsel hinweg nicht auf?

Weil die GuV-Konten in der nativen Auswertung einfach weiterlaufen. Handelsrechtlich müssen sie zum Geschäftsjahresende auf null gehen und das Ergebnis in die Gewinnrücklage wandern. Genau das macht die SuSa automatisch — für jedes Jahr im abgefragten Zeitraum.

Müssen wir dafür in NetSuite den Jahresabschluss buchen?

Nein. Der Vortrag passiert virtuell in der Auswertung. In Ihrem Hauptbuch entsteht keine Buchung, es wird nichts geschlossen und nichts verändert.

Unser Geschäftsjahr weicht vom Kalenderjahr ab — oder wir nutzen 4-4-5.

Dann setzen Sie das FY-Startdatum per Parameter, etwa auf den 1. November. Die Segmentierung folgt Ihrem handelsrechtlichen Geschäftsjahr, unabhängig davon, wie der NetSuite-Kalender konfiguriert ist.

Wie groß darf die Abfrage sein?

Groß. Die Salden kommen per SuiteQL, und bei hohem Volumen läuft die Berechnung automatisch als Map/Reduce im Hintergrund. Sie bekommen eine E-Mail mit direktem Link, sobald die Datei fertig ist.

Was passiert, wenn eine Periode noch offen ist?

Die Auswertung sagt es Ihnen. Offene Perioden werden gekennzeichnet, damit klar ist: Nachbuchungen können diese Zahlen noch verändern.

Können wir HGB und IFRS nebeneinander auswerten?

Ja. Die Auswertung läuft je Accounting Book. Sie erzeugen die Liste einmal für das eine und einmal für das andere Buch — die Bücher werden nicht vermischt.

Wie kommt der Steuerberater an die Datei?

Als gewöhnliche Excel-Datei aus dem Dateikabinett — weitergeben oder verlinken. Die Einzelzeilen liegen im selben Dokument, damit Rückfragen nicht zu einer zweiten Anfrage bei Ihnen werden.

Nächster Schritt

Sehen Sie die Liste auf Ihren eigenen Zahlen.

Wir erzeugen eine SuSa über einen Zeitraum Ihrer Wahl — gern über einen Jahreswechsel — und Sie prüfen mit Ihrem Steuerberater, ob sie das zeigt, was er erwartet.